Ontologische Auslegung Gruppenverfahren, in welchen die Teilnehmer an der Auslegung ihres Seins in Bezug auf ihr Lebensprojekt arbeiten. Es handelt sich hierbei darum, die Fakten (Geschichte und Kontext) zu ergründen durch eine bewusste Ausübung des Freiheitsgrades, über welchen wir verfügen. Es ist eine Zeit und ein Raum, um Ziele zu entwerfen, Vermutungen in Frage zu stellen, neue Gewohnheiten zu erwerben, Möglichkeiten zu erforschen, noch nicht gegangene Wege zu betreten. Wir schlagen vor zurückzugewinnen, was wir haben – aber an das wir uns nicht mehr erinnern - , sich dessen zu entledigen, was wir nicht mehr brauchen, alte Fotografien im Lichte der Szenen zu betrachten, die wir schreiben, dirigieren und selber spielen. Eine Einladung, sich mit dem Besten in uns auseinanderzusetzen, im Einklang mit den von uns gewählten Werten zu leben, mitzuwirken an der Erschaffung der “Realität”, die wir uns wünschen. Es werden Hilfsmittel aus der Theorie des Sprechens (Ontologie der Sprache), der Bewertunsphilosophie, des Kognitivismus, des sozialen Konstruktivismus und des Konstruccionismus verwendet. |